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| tipp3-Bundesliga: Finanzielles Musterland der UEFA |
| Blog - Ö-Bundesliga |
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UEFA-Präsident Michel Platini hat betont, dass das finanzielles Fairplay-Konzept des europäischen Dachverbandes entscheidend dazu beitragen wird, die langfristige Stabilität des Fußballs zu gewährleisten. Genau dieses Fairplay-Konzept - am Dienstag, von Platini und Karl-Heinz-Rummenigge als Chef der Europäischen Club-Vereinigung vorgestellt - würde, wenn es schon in diesem Jahr gelten würde, elf Fußallclubs die Teilnahme an der Champions League verwehren, berichtete auch sponsors.de.
Platini: "Keine Hexenjagd" Künftig müssen die Clubs nach Übergangsfristen einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und dürfen nicht mehr ausgeben als sie einnehmen. „Es gibt kein Zurück mehr", kündigte unlängst UEFA-Präsident Michel Platini an. Bei Verstoß gegen die neuen Auflagen drohe sogar ein Ausschluss von den Europacup-Wettbewerben. „Es gibt keine Hexenjagd. Wir wollen die Vereine schützen, nicht verfolgen", erklärte Platini den Sinn des UEFA-Vorhabens wie schon im vergangenen Jahr. Um die Kosten zu senken, wird die Kaderstärke künftig auf 25 Profis pro Verein festgesetzt. Eine Gehaltsobergrenze sei hingegen mit europäischem Recht nicht vereinbar, so Rummenigge.
UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino und UEFA-Präsident Michel Platini unterstrichen die Notwendigkeit größerer finanzieller Disziplin. Die Einnahmen aus dem Fußballgeschäft sind beständig gestiegen – im Finanzjahr 2009 betrug der Gesamtumsatz 11,7 Milliarden Euro. Durch gestiegene Kosten entstanden jedoch Nettoverluste in Höhe von 1,2 Milliarden Euro – fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (2008). Zahlreiche Klubs zahlen Unsummen für Spielergehälter. Die gesamten Transfersummen betrugen in erwähnten Zeitraum 2,2 Milliarden Euro, fast 800 Millionen davon wurden erst nach zwölf Monaten fällig.
Vereine sollen Betriebsstrategien unter die Lupe nehmen Viele der Klub-Rechnungsprüfer äußerten ihre Bedenken darüber, ob die Klubs auch weiterhin als Unternehmen geführt werden können. Die Vereine wurden aufgefordert, sich auf die finanzielle Zukunft vorzubereiten, indem sich ihre Betriebsstrategien unter die Lupe nehmen. Vor allem die Break-even-Regel soll die Klubs ermutigen, mit ihren Einnahmen auszukommen und sogar noch in Infrastruktur und Jugendarbeit zu investieren.
"Ich bin überzeugt, dass alle Klubs, auch die Top-Klubs in Europa, alles tun werden, dass sie die Regeln erfüllen", sagte Rummenigge, der die negativen Auswirkungen auf den Fußball hervorhob, sollte sich ein Klub sportlich für die UEFA Champions League qualifizieren, der dann aus finanziellen Gründe aber passen müsse. "Wenn die Klubs den Willen des europäischen Fußballs nicht respektieren, müssen sie die Konsequenzen tragen", warnte Michel Platini. "Es gibt keinen Weg zurück mehr."
Die größte Einnahmequelle der Vereine ist mit 36 Prozent der Verkauf der TV-Rechte. Es folgen Werbung/Sponsoring (25 Prozent) und der Ticketverkauf (22 Prozent). Die fünf großen europäischen Ligen (Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich) stellen europaweit nur 13 Prozent der Erstligisten, verzeichnen aber 69 Prozent der Einnahmen. Auch dies zeigt, dass vor allem in England, Spanien und Italien, wo zum Teil milliardenschwere Investoren Gelder bereitstellen, über die Verhältnisse gelebt wird.
Die tipp3-Bundesliga powered by t-Mobile kann sich jetzt zwar nicht zurücklehnen und mit dem Finger auf die anderen, finanziell angeschlagenen Ligen zeigen. Immerhin gibt es auch in Österreich immer wieder Kandidaten für finanzielle Probleme. Zuletzt wurde diesbezüglich immer wieder Wacker Innsbruck genannt. Dennoch ist es äußerst positiv, dass die Entwicklung in Österreich eindeutig in die richtige Richtung geht. Und sollte es sportlich wieder einmal für die Qualifikation zur Champions League reichen, gibt es derzeit keine Gefahr, dass dieser Klub aufgrund der finanziellen Regeln nicht mitspielen dürfte. Like it? Share it! |



Es ist bemerkenswert und der Lohn der konsequenten Arbeit der Bundesliga sowie von Georg Pangl: Im Rahmen der Präsentation des neuen Financial-Fair-Play-Systems der UEFA, das sicherstellen soll, dass die Klubs künftig besser wirtschaften, wurden auch die alarmierenden Zahlen des Jahres 2009 präsentiert. Nur vier Ligen konnten ausgeglichen Bilanzieren, darunter auch Österreich. Neben der tipp3-Bundesliga powered by t-Mobile schafften diese Auszeichnung nur noch die deutsche DFL, die belgische Jupiler League sowie die schwedische Fotbollsallsvenskan.
Die fünf großen Ligen (Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich) stellen europaweit nur 13 Prozent der Erstligisten, verzeichnen aber 69 Prozent der Einnahmen. Auch dies zeigt, dass vor allem in England, Spanien und Italien, wo zum Teil milliardenschwere Investoren am Werk sind, über die Verhältnisse gelebt wird.







