Montag, 18. April 2011 Geschrieben von Stefan Klampfl
Morgen und übermorgen stehen in Wien und Ried bekanntlich die drei Viertelfinalspiele im Rahmen des ÖFB-Samsung-Cup 2010/2011 auf dem Programm. Der Niederösterreicher Markus Hameter leitet am Dienstag die Begegnung zwischen Rekordcupsieger FK Austria Wien vs SC Austria Lustenau in der GENERALI-Arena, am gleichen Tag ist der Oberösterreicher Thomas Prammer auf der Hohen Warte beim Heimspiel des First Vienna FC 1894 gegen den SV Kapfenberg im Einsatz.
Am Mittwoch leitet der routinierte Salzburger FIFA-Referee Bernhard Brugger in der Keine-Sorgen-Arena die Neuauflage des Endspiels von 1998, in der die SV Ried Titelverteidiger SK Sturm Graz empfängt. Das abschließende Match des Spieltages, das im Gerhard-Hanappi-Stadion zwischen SK Rapid Wien und dem SV Mattersburg über die Bühne geht, wird vom Steirer Alexander Harkam gepfiffen. Aufgrund einer Erkrankung von Michael Schmid wird bei diesem Spiel an seiner Stelle Andreas Kollegger als 4. Offizieller zum Einsatz kommen.
Folgende Spieler sind im Viertelfinale wegen einer Gelb/Roten bzw. zweier Gelber im laufenden Bewerb erhaltener Karten nicht spielberechtigt: Marin Leovac (FK Austria Wien), Sascha Boller (SC Austria Lustenau), Richard Strohmayer (First Vienna FC 1894), Deni Alar, Boris Hüttenbrenner (beide KSV Superfund), Marti Misud Guillem (SV Josko Ried) und Manuel Seidl (SV Mattersburg).
Als Startprämie erhält jeder Viertelfinalist 25.000 Euro, auf die Semifinalisten warten dann bereits 40.000 Euro und die beiden Endspielteilnehmer dürfen sich auf weitere 120.000 Euro freuen. Die Auslosung für die Semifinal-Paarungen (Spieltermin 3./4. Mai) erfolgt übrigens direkt nach Spielende der Partie Rapid vs Mattersburg im Hanappi-Stadion und wird live in ORF eins übertragen! Das Endspiel findet am Sonntag, 29. Mai, in Wien (Ernst-Happel-Stadion) statt.
Die Spieltermine und Schiedsrichterbesetzungen des ÖFB-Samsung-Cup-Viertelfinales 2010/2011 im Detail:
Dienstag, 19. April 2011 – 19.00 Uhr: FK Austria Wien vs SC Austria Lustenau Generali-Arena – Markus Hameter; Christian Trunner, Markus Katona
Dienstag, 19. April 2011 – 20.30 Uhr: First Vienna FC 1894 vs KSV Superfund Hohe Warte (live in ORF SPORT PLUS) – Thomas Prammer; Andreas Feichtinger, Andreas Rothmann
Mittwoch, 20. April 2011 – 18.15 Uhr: SV Josko Ried vs SK Puntigamer Sturm Graz Keine-Sorgen-Arena (live in ATV) – Bernhard Brugger; Christopher Jäger, Roland Riedel; Bernd Hirschbichler
Mittwoch, 20. April 2011 – 20.30 Uhr: SK Rapid Wien vs SV Mattersburg Gerhard-Hanappi-Stadion (live in ORF eins) – Alexander Harkam; Gerd Adanitsch, Richard Hübler; Michael Schmid
Montag, 14. März 2011 Geschrieben von Michael Fiala
SK Puntigamer Sturm Graz – SC Magna Wr. Neustadt 1:0 - Erstmals seit Ende Oktober, also seit Runde 13, führt PuntigamerSturm Graz die Tabelle der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile an. Und erstmals in der Ära Franco Foda ist Sturm Graz im letzten Saisondrittel Spitzenreiter.
- Auch im sechsten Bundesliga-Duell kann MagnaWiener Neustadt Sturm Graz nicht bezwingen (zwei Remis, vier Niederlagen). Gegen jeden anderen Bundesliga-Klub haben die Niederösterreicher schon gewonnen.
- Sturm Graz hat in den letzten drei Heimspielen immer genau ein Tor erzielt – dreimal hieß der Torschütze Mario Haas.
SV Josko Ried – FC Red Bull Salzburg 2:2 - Erstmals seit August 2005 konnte Josko Ried ein Heimspiel trotz einer Zwei-Tore-Führung nicht gewinnen. 05/06 gab es ein 2:2-Remis gegen Rapid Wien, diesmal ein 2:2-Remis gegen Red Bull Salzburg.
- Beide Klubs trafen nach Eckbällen – bemerkenswert. In den ersten 24 Runden war weder Ried noch Salzburg ein Tor aus einem Corner gelungen.
- Das Tor zur Rieder 1:0-Führung beendete eine 509 Minuten andauernde Gegentorsperre von Edward Gustafsson. Der Schwede war so lange ohne Gegentor wie kein RBS-Tormann jemals zuvor.
- Das Tor zum Rieder 2:0 bedeute das Ende einer persönlichen Torflaute: Nach 1056 torlosen Bundesliga-Minuten traf Markus Hamerer wieder.
LASK Linz – FC Wacker Innsbruck 0:1 - Das einzige Tor im Spiel fiel spät, aber angesichts von 12:25 Torschüssen nicht überraschend für die Gäste.
- Miran Burgic erzielte vier seiner fünf Saisontore in der Rückrunde.
- Burgic gab auch die meisten Torschüsse im Spiel ab – acht. Nie zuvor konnte Burgic so viele Torschüsse in einem Spiel der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile abgegeben.
- Assistent Thomas Bergmann war im dritten Bundesliga-Spiel seiner Karriere erstmals an einem Tor beteiligt.
SV Mattersburg – KSV Superfund 1:1 - Das dritte Remis des KSV Superfund in Folge. Erstmals spielten die Kapfenberger in der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile dreimal Partien in Folge unentschieden.
- Mattersburg ging durch ein Tor von Patrick Bürger in Führung - der siebente Kopfballtreffer des torgefährlichsten Kopfballspielers der aktuellen Saison. In der kompletten letzten Saison erzielte nur Nikica Jelavic (9) mehr Kopfballtore.
- Unter allen Bundesligisten erzielte nur der SV Mattersburg mehr als die Hälfte seiner Saisontore mit Kopfbällen – zehn von 19.
- Joker Michael Gregoritsch hatte sieben Ballkontakte, gab drei Torschüsse ab und erzielte das Ausgleichstor – ein beeindruckender Kurzeinsatz des jüngsten Bundesliga-Spielers 10/11.
FK Austria Wien – SK Rapid Wien 0:1 - Auch das dritte Wiener Derby der Saison 10/11 endete mit einem 1:0-Sieg der Gastmannschaft.
- Erstmals seit 1996 hat Rapid zwei Bundesliga-Derbys in Folge bei der gastgebenden Austria gewonnen.
- Austria Wien hat von den letzten elf Bundesliga-Spielen zwei verloren. Austria Wien blieb in zwei der letzten elf Begegnungen ohne Tor erzielt. Es handelte sich um die beiden 0:1-Heimniederlagen gegen Rapid Wien.
- Hamdi Salihi war der Goldtorschütze bei den jüngsten beiden Derby-Siegen von Rapid - jeweils nach ruhenden Bällen. In Runde 17 traf Salihi nach einer Ecke, in Runde 25 nach einem Freistoß.
Dienstag, 22. Februar 2011 Geschrieben von Michael Fiala
Ursprünglich hatte der TV-Plan die Live-Übertragung eines Viertelfinales im Free-TV vorgesehen. Die TV-Quoten aus dem vergangenem Jahr waren stark wie nie, weshalb nun weitere Spiele zu sehen sein werden. Neben dem Topspiel Rapid Wien gegen den Ligakonkurrenten und zweimaligen Cupfinalisten SV Mattersburg wird auch der zweite Viertelfinalschlager zwischen SV Ried dem letztjährigen ÖFB-Cupsieger SK Sturm Graz live auf ATV übertragen.
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Update 17:53: Auch die Partie Vienna vs Kapfenberg wird übertragen - und zwar von ORF Sport Plus. Die genauen Ankickzeiten folgen in Kürze.
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Für die Duelle des First Vienna FC 1894 gegen SV Kapfenberg und des Rekordpokalsiegers FK Austria Wien gegen den Namensvetter aus dem Vorarlberg, die grün-weiße Austria Lustenau, laufen derzeit noch die Verhandlungen mit den TV-Anstalten – weitere Live-Übertragungen sind hier nicht ausgeschlossen.
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Bei allen Spielen ab dem Viertelfinale erfolgt eine Zentralvermarktung der Werbebanden durch sporteo. Folgerichtig werden diese Spiele von sporteo mit seinen hochmodernen Videobanden umgesetzt, um den Sponsoren eine optimale Werbepräsenz im traditionsreichen ÖFB-Pokal zu ermöglichen. Mit dem europaweit führenden Versandhandelsunternehmen für Berufsbekleidung und Arbeitsschutz engelbert strauss hat sich neben den letztjährigen Cuppartnern KIA, tipp3, Stiegl und Enjo ein neuer Sponsor für die attraktive Werbeplattform ÖFB-Cup entschieden.
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Die Spieltermine der drei TV-Livespiele des ÖFB-Cup-Viertelfinales 2010/2011 im Detail:
Dienstag, 19. April 2010 – 20.30 Uhr: First Vienna FC 1894 vs KSV Superfund – live in ORF SPORT PLUS
Mittwoch, 20. April 2011 – 18.15 Uhr: SV Josko Ried vs SK Puntigamer Sturm Graz – live in ATV
Mittwoch, 20. April 2011 – 20.30 Uhr: SK Rapid Wien vs SV Mattersburg – live in ORF eins
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Noch offen ist lediglich die Terminisierung des Heimspiels des unangefochtenen Rekordcupsiegers FK Austria Wien (27 Pokaltitel) gegen den SC Austria Lustenau. Dieses Spiel wird aller Voraussicht nach am 19. April stattfinden, wir halten natürlich auf dem Laufenden.
Wie schon in der Vorsaison werden ab dem Viertelfinale alle Begegnungen mit dem offiziellen Cup-Matchball von Puma gespielt und mit den Österreichischen Lotterien konnte zudem ein Sponsor für den „Torschützenkönig" des ÖFB-Cup 2010/2011 gewonnen werden. Bekanntlich gehen immerhin 10.000 Euro an den Klub des besten Goalgetters, die Wertung wird derzeit von Hamdi Salihi (Rapid) mit fünf Treffern angeführt.
Freitag, 11. Februar 2011 Geschrieben von Michael Fiala
Endlich - die Bundesliga geht wieder los! Und 90minuten.at begleitet wie schon in der Vergangenheit jeden Spieltag mit der Twitter-Bundesliga-Konferenz. Die Hashtags für diese Runde lauten #fakvssvr | #scwnvsscr | #sturmvsksv | #laskvssvm | #fcwvsrbs oder #buli20. Wir wünschen viel Spaß beim Twittern!
Donnerstag, 03. Februar 2011 Geschrieben von Michael Fiala
Das von der UEFA forcierte Thema Financial Fair Play betrifft natürlich auch die österreichischen Vereine. Die deutsche Bundesliga gehört neben der österreichischen Bundesliga, der belgischen und der schwedischen Liga zu den einzigen Spielklassen in Europa, die 2009 ein Plus erwirtschaftet hat, wie 90minuten.at/sportsbusiness.at vor einigen Tagen berichtete.
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Der Blick in die Bilanzen der Vereine zeigt ein durchwegs positives Bild. „Nur" zwei Klubs erzielten im Geschäftsjahr 2009/2010 ein Minus, und zwar Austria Wien mit satten 7,28 Mio. Euro Minus und Wacker Innsbruck mit 490.000 Euro, wie die Zahlen, die 90minuten.at/sportsbusiness.at vom Kreditschutzverband (KSV) 1870 zur Verfügung gestellt wurden, beweisen (siehe Tabelle 1).
Name
Eigenkapital
Jahresergebnis
Umsatz
Austria Wien
-5.856.733,67
-7.278.852,38
16.568.707,41
FC Wacker Innsbruck
-1.199.864,61
-490.031,29
4.927.559,09
Mattersburg
7.144.272,16
20.552,13
9.568.835,06
Kapfenberg
-71.291,88
28.599,76
4.523.743,07
LASK
-437.232,12
34.726,80
6.231.295,07
Sturm Graz
7.251.086,00
34.979,00
15.032.251,00
Wiener Neustadt
20.158,46
239.899,69
10.267.980,85
SV Ried
-1.378.802,95
702.838,00
5.914.430,43
FC Red Bull Salzburg
-8.042.915,29
1.000.000,00
52.321.288,89
SK Rapid
140.465,68
4.142.041,73
34.548.072,86
Tabelle 1: Eigenkapital, Jahresergebnis und Umsatz der tipp3-Bundesliga Klubs, Geschäftsjahr 2009/2010
Während das Minus der Wiener durch die hohe (einmalige) Investition im Infrastrukturbereich mehr oder weniger ein „Mascherl“ hat, dürfte die Situation bei Wacker Innsbruck schon komplexer sein. „Je nach Potenz des Sponsors oder der Sponsoren sind diese Zahlen mehr oder weniger besorgniserregend. Zwar weist beispielsweise Red Bull Salzburg ein hohes, negatives Eigenkapital aus. Hier mache ich mir jedoch keine Sorgen, da mit Red Bull ein potenter Sponsor dahintersteht. Schon anders sieht dies bei kleineren Vereinen aus, die mühsam ihre Sponsorengelder zusammenkratzen müssen. Fällt dann einer dieser Sponsoren aus, muss man schon vorsichtig sein“, sagt Georg Hackl vom KSV im Gespräch mit 90minuten.at/sportsbusiness.at.
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Das Minus von Wacker Innsbruck ist insofern interessant, da die Personalkosten beim Tiroler Verein eher gering sind. Lediglich Kapfenberg gab im Jahr 2009/2010 weniger für das eigene Personal aus (also für die Kicker und alle anderen Angestellten des Klubs) als Wacker Innsbruck (siehe Grafik 1). Das ist zwar einerseits sehr positiv aus Sicht der Innsbrucker, zeigt allerdings auch auf, dass das Einsparungspotenzial in diesem Bereich wohl ziemlich ausgeschöpft ist. Es ist kein Geheimnis, dass die Innsbrucker mit den hohen Infrastrukturkosten einen Rucksack tragen, der derzeit wenig Einsparungspotenzial aufweist.
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Die Personalaufwendungen zeigen übrigens deutlich auf, dass Red Bull Salzburg mit dem Konzept, bekannte Spieler aus dem Aus- und Inland nach Salzburg zu locken, auch mit Abstand die höchsten Personalkosten verursacht. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen wie vermutet Austria, Rapid und Sturm.
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Grafik 1: Aufwendungen im Personalbereich der tipp3-Bundesliga-Klubs in Mio. Euro (Quelle: KSV 1870)
Die Zahlen zeigen aber auch, dass etwa Wiener Neustadt nach dem Abgang von Frank Stronach und den dadurch fehlenden Millionen im Gehaltsgefüge der Spieler etwas unternehmen muss, denn die Niederösterreicher gaben 7,2 Mio. Euro für Gehälter aus, was knapp 70% des Jahresumsatzes entspricht - beachtlich.
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Fragezeichen beim LASK
Interessant sind auch die Zahlen des LASK. Interessant insofern, weil die Bilanz 2009/2010 einerseits ein negatives Eigenkapital von knapp 440.000 Euro vorweist wird und andererseits die Personalkosten (4,66 Mio. Euo) in Relation zum Gesamtumsatz (6,23 Mio. Euro) relativ hoch sind. Auch hier gibt es wohl noch Einsparungspotenzial im Personalbereich – Toni Polster kann ein Lied davon singen.
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Musterschüler Mattersburg
Vorbildlich dagegen kann man den SV Mattersburg bezeichnen. Bei einem Umsatz von 9,57 Mio. Euro erwirtschafteten die Burgenländer zwar einen „bescheidenen“ Gewinn von rund 20.000 Euro. Ein positives Eigenkapital von 7,14 Mio. Euro zeigt jedoch, dass der Verein auf finanziell soliden Beinen steht. Bemerkenswert ist auch das positive Ergebnis der SV Ried mit einem Jahresgewinn von knapp über 700.000 Euro.
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Alles paletti in Hütteldorf?
„Meister“ in dieser Kategorie ist Rapid. Die Hütteldorfer erwirtschafteten in der Saison 2009/2010 einen Gewinn von 4,14 Mio. Euro – erfolgreiche Transfers und der Einzug in die UEFA-Europa-League-Gruppenphase sind dafür verantwortlich. Solange das Konzept gut funktioniert, junge Spieler bei Rapid groß rauzubringen und diese dann weiterzuverkaufen (Korkmaz, Hoffer, etc.), steht auch Rapid einer finanziellen positiven Zukunft nichts im Wege. Den Hütteldorfern wird jedoch auch bewusst sein, dass man derartige Transfers nicht planen kann.
Dienstag, 14. Dezember 2010 Geschrieben von Michael Fiala
Der Strafsenat der Bundesliga unter Vorsitz von Dr. Manfred Luczenskyund den weiteren Mitgliedern Herbert Gneist und Dr. Norbert Wess hat Ilco Naumoski (SV Mattersburg) nach dem Vorfall im Spiel gegen den SC Magna Wr. Neustadt wegen Unsportlichkeit für drei Pflichtspiele gesperrt. Die Begründung des Vorsitzenden ist jedoch an Absurdität kaum zu überbieten:
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„Aufgrund der teilweise widersprüchlichen Zeugenaussagen konnte nicht mit Sicherheit gestellt werden, dass Ilco Naumoski tatsächlich einen Faustschlag gegen SC Magna Wr. Neustadt-Zeugwart gesetzt hat", begründet Dr. Manfred Luczensky diese Entscheidung. „Da der Spieler aber selbst zugab, dass er Harald Ertl berührt hat, musste eine Strafe verhängt werden".
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Fazit: Der Urteilsbegründung zufolge ist also eine Berührung von Naumoski der Grund für die Sperre von drei Spielen, weil der Faustschlag nicht als Grund für die Sperre aufgrund der nicht vorhandenen bzw. widersprüchlichen Zeugenaussagen geltend gemacht werden konnte.
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Das ist doch nicht logisch: Also entweder kann ein Faustschlag nachgewiesen werden oder nicht. Im Zweifel sollte das Urteil eigentlich für den Angeklagten ausgesprochen werden. Drei Spiele Sperre ist daher eine typisch österreichische Lösung. Frei nach dem Motto: "Na irgendwas wird schon gewesen sein".
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Update: Nach einem Gespräch mit Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher stellt sich die Situation doch etwas anders dar: Nachdem Naumoski zugegeben hat, Harald Ertl berührt zu haben und dies auch von einigen anderen Zeugen gesehen wurde, ist der Tatbestand der Tätlichkeit erfüllt. Drei Spiele bekam Naumoski auch deswegen, da er schon eine gewisse "Vorgeschichte" aufweist.
Montag, 13. Dezember 2010 Geschrieben von Michael Fiala
SV Mattersburg – FK Austria Wien 1:2 - Die Austria gewann fünf der letzten sieben Gastspiele und ist das auswärtsstärkste Team der Liga. Mattersburg kassierte die sechste Heimniederlage der Saison und ist das heimschwächste Team der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile.
- Mattersburg hat keines der letzten 15 Bundesliga-Duelle mit der Austria gewonnen.
- Patrick Bürger und Ilco Naumoski trafen in diesem Spiel die Latte und verdoppelten die Saison-Alutreffer des SV Mattersburg von zwei auf vier.
- Alexander Pöllhuber brachte den SVM in Führung, es war sein erstes Bundesliga-Tor nach 54 Spielen. In der letzten Sekunde des Spiels hätte Pöllhuber mit seinem zweiten Torschuss im Spiel fast noch den 2:2-Ausgleich erzielt.
SK Rapid Wien – FC Wacker Innsbruck 3:3 - Wacker Innsbruck blieb in den drei Saisonduellen mit Rapid ungeschlagen. In der Saison 2009/10 war es nur Meister Salzburg, der gegen die Hütteldorfer in vier Duellen ungeschlagen blieb.
- Rapid gab neun Torschüsse ab, Wacker hingegen 19. Den Tirolern gelang damit in der aktuellen Saison der höchste Torschusswert gegen Rapid. Schon beim 1:1 im Hanappi-Stadion in Runde 11 waren es sehr gute 18 Torschüsse.
- Veli Kavlak war der Assistent aller drei Rapid-Tore und verdoppelte seine Saisontorvorlagen von drei auf sechs. Drei Tor-Assists in einem Bundesliga-Spiel waren eine Premiere für Kavlak und auch Saisonrekord 2010/11.
- Der Strafstoß zur 3:2-Führung von Wacker war der erste Elfmeter für Wacker in einem Bundesliga-Auswärtsspiel seit August 2004. Damals verwandelte Samuel Koejoe in Mattersburg - im SVM-Tor stand damals Raimund Hedl.
SV Josko Ried – SC Magna Wiener Neustadt 1:0 - Die SV Josko Ried geht als Spitzenreiter in die Winterpause. Erstmals überwintern die Rieder als Nummer 1 der höchsten Liga.
- Der SC Magna verlor alle drei Saisonspiele gegen Ried und blieb dabei torlos. In der Saison 2009/10 hatte Wiener Neustadt noch drei der vier Spiele gegen Ried gewonnen.
- Ried wechselte erstmals in der 82. Minuten und dann noch zweimal in der Nachspielzeit. Der Herbstmeister ist das einzige Team, das in 19 Runden sämtliche 57 möglichen Wechsel vorgenommen hat.
- In Runde 15 siegte die SV Ried daheim gegen Wiener Neustadt mit 2:0 und traf mit ihren ersten beiden Torschüssen. In Runde 19 siegte Ried mit 1:0 gegen Wiener Neustadt und traf mit ihrem ersten Torschuss im Spiel.
KSV Superfund – LASK Linz 2:2 - Christian Mayrleb erzielte sein 186. Bundesliga-Tor und zog mit Peter Pacult in der ewigen Torschützenliste gleich. Mayrleb und Pacult sind jetzt ex aequo auf Rang 3 hinter Hans Krankl (270 Tore) und Ivica Vastic (187 Tore).
- Der LASK erzielte beide Tore nach Eckbällen und ist in dieser Saison der Klub mit den meisten Toren nach Ecken – fünf.
- Michael Gregoritsch ist der jüngste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten, in der letzten Saison traf er bei seinem Bundesligadebüt als 15–Jähriger gegen Austria Wien. Gegen den LASK gelang ihm sein erstes Saisontor 10/11. Der inzwischen 16-jährige Trainersohn ist jetzt jüngster eingesetzter Spieler und Torschütze der Saison 2010/11.
- Das Kapfenberger Tor zum 1:1 war bereits der achte Treffer, der aus einer von Umut Kocin ausgeführten Standardsituation resultierte. Kocin ist ligaweit der torgefährlichste Standardspezialist.
FC Red Bull Salzburg – SK Puntigamer Sturm Graz 2:1 - Salzburg gewann das 14. Bundesliga-Heimspiel gegen Sturm Graz in Folge und zog in der aktuellen Saison nach Punkten mit den Grazern gleich (je 33).
- Salzburg verwandelte einen 0:1-Rückstand in einen Sieg. Sehr ungewöhnlich - für beide Teams in dieser Saison. Vor diesem Duell hatte Salzburg in der aktuellen Saison nach 0:1-Rückstand immer verloren und Sturm Graz nach einer 1:0-Führung immer gewonnen.
- Roman Kienast erzielte sein 13. Saisontor und geht als Führender der Torschützenliste in die Winterpause. Die letzten fünf Kienast-Tore hat alle dessen Sturmpartner Imre Szabics aufgelegt.
- Die beiden Salzburger Tore bereiteten die Außenverteidiger Martin Hinteregger und Franz Schiemer vor. Für Hinteregger war es die erste Torvorlage seiner Bundesliga-Karriere.
Montag, 13. Dezember 2010 Geschrieben von Michael Fiala
Ein Fan von Austria Wien löste bei der Fahrt zum Auswärtsmatch in Mattersburg einen Brand in einem Zugwaggon aus. Schuld war eine unachtsam weggeworfene Zigarette, berichtet heute.at. Das Problem: Blöderweise landete der noch glühende Zigarettenrest in einer Tasche, in der sich Bengalen befanden. Die Fackeln entzündeten sich, schnell war der Waggon voll Rauch.
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Es ist wieder einmal ein Rückschlag in den Bemühungen, Pyrotechnik in Österreichs Stadien ein "total ungefährliches" Image zu verpassen. Solange es derartige Bilder gibt, darf man sich nicht wundern, dass Pyrotechnik verbannt wird.
Freitag, 10. Dezember 2010 Geschrieben von Michael Fiala
Die Twitter-Bundesliga-Konferenz auf 90minuten.at zur 19. Runde: Hasthags: #buli19 OR #svmvsfak OR #scrvsfcw OR #svrvsscwn OR #ksvvslask OR #rbsvssturm
"Fünf Jahre Haft! Das Urteil gegen Hannes Kartnig geht mir nicht aus dem Kopf. Hier wird ein Exempel statuiert und ein Mensch zerstört". So fängt der Artikel von Frenkie Schinkels in seiner Heute-Kolumne an. Dabei ist sich Schinkels sicher: "99 Prozent der Österreicher empfinden dieses Urteil als zu hart". Hm,...
Jonas Gabler "Die Ultras - Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland" Köln 2011 (PapyRossa) 218 S.  Mittlerweile sind sie nicht mehr aus der Fanszene und dem Stadionerlebnis wegzudenken: Ultras. Ihr...
Erst vor wenigen Wochen waren wir im Almdorf Reiteralm (bei Pichl in der Nähe von Schladming) zu Gast und durften noch wundervolle Tage im Schnee genießen. Mittlerweile ist die Sommersaison...
Es ist wieder soweit - Chancas-Time! Ihr seid aufgerufen, den schönsten spontanen Fußballplatz des Monats Jänner 2012 zu wählen ... Linktipp: www.canchas.org | Alle Einreichungen: Canchas des Monats Jänner 2012:...